Übung: Personenrettung
aus einer Künette
Bei der Übung stand die Personenrettung aus einer Künette auf dem Ausbildungsprogramm. Dabei trainierten die Mitglieder verschiedene Möglichkeiten, um eine verunfallte Person aus einem schmalen, tiefen Graben sicher zu retten.
Eine solche Einsatzsituation stellt die Feuerwehr vor besondere Herausforderungen. Künetten können beispielsweise bei Bauarbeiten entstehen. Durch nachrutschendes Erdreich oder instabile Grabenwände besteht die Gefahr eines weiteren Einsturzes. Deshalb steht die Sicherung der Einsatzstelle und des Grabens an erster Stelle, bevor mit der Rettung begonnen werden kann.
Im Rahmen der Übung wurden unterschiedliche Möglichkeiten zur Sicherung und Rettung praktisch erprobt. Dabei kam auch das Paratech-System zum Einsatz, mit dem sich instabile Bereiche mithilfe spezieller Abstütz- und Sicherungselemente stabilisieren lassen. Der Aufbau der Sicherung, der gezielte Einsatz der vorhandenen Ausrüstung und die Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft waren dabei besonders wichtig.
Die Rettung einer Person aus einer Künette erfordert ein strukturiertes Vorgehen, gute Kommunikation und ein hohes Maß an technischem Wissen. Jeder Handgriff muss sitzen, damit sowohl die verunfallte Person als auch die eingesetzten Kräfte bestmöglich geschützt werden.
Die Übung bot eine wertvolle Gelegenheit, bestehendes Wissen zu vertiefen, verschiedene Vorgehensweisen kennenzulernen und die Zusammenarbeit im Team weiter zu stärken.
Denn im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen!
Bilder: Plainer Ge. Text: Briganser C.








