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Neuigkeit

Freitag, 16. Februar 2018

5,5 Tonnen Fahrberechtigung

Prüfung

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Einsatz

Donnerstag, 15. Februar 2018

erneuter Schrankennotruf

Technischer Einsatz: 3 Mann(KDOF1) im Einsatz von 11.00 bis 11.33 Uhr

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Einsatz

Donnerstag, 15. Februar 2018

Schrankennotruf

Technischer Einsatz: 3 Mann(KDOF1) im Einsatz von 09.58 bis 10.30 Uhr

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Jugendruppe

Donnerstag, 15. Februar 2018

Exkursion

zur Feuerwehr Vöcklabruck

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Einsatz

Dienstag, 13. Februar 2018

Personenrettung

Technischer Einsatz: 8 Mann(KDOF1, RLFA) im Einsatz von 15.08 bis...

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Jugendruppe

Donnerstag, 08. Februar 2018

Jugendgruppe beim Kegeln

einmal eine andere Jugendübung

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Einsatz

Sonntag, 04. Februar 2018

Verkehrswegsicherung beim Besuch des Bischof

Technischer Einsatz: 3 Mann(KDOF1) im Einsatz von 08.25 bis 10.50 Uhr

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Gefährliche Stoffe

Die Entwicklung der Chemie überrollt mit etwas stärkerem Durchzug in den siebziger Jahren nicht nur Menschen und Umwelt, sondern auch die Feuerwehr. Bis dahin hatten eine ex-geschützte Pumpe, ein paar ölbeständige Schläuche und 5-10 Säcke Sägespäne zur Bewältigung von Schadstoffeinsätzen gereicht.

In erster Linie waren Öleinsätze zu bewältigen. Nachdem für die verschiedensten Industriezweige in Produktion und Verarbeitung immer mehr Spezialstoffe eingesetzt wurden, erkannte man aber auch die Gefährlichkeit für die Umwelt. Ein Ausweg aus dieser großen Problematik war ein gesamtösterreichisches Konzept und mündete schließlich in die Baurichtlinie "Gefährliche Stoffe Fahrzeug (GSF)". Aufgrund von Beschlüssen der Landes-Feuerwehrleitung wurden in Oberösterreich damals acht GSF-Fahrzeuge stationiert. Die Stützpunkte wurden so gewählt, dass an wichtigen Verkehrsverbindungen und Industrieballungen ein GSF zur Verfügung steht.

Für die Bezirke Vöcklabruck und Gmunden wurde als Standort für ein solches Spezialfahrzeug die Freiwillige Feuerwehr Puchheim gewählt. Hauptgrund für diese Entscheidung war der hohe Ausbildungsstand der FF Puchheim, die ja auch Strahlenmessstützpunkt für den Bezirk Vöcklabruck ist.

So wurde dieses Gefährliche Stoffe Fahrzeug (Steyr 591/136 F, Baujahr 1986) am 23. September 1986 an die Feuerwehr Puchheim für die oben beschriebenen Bezirke verlagert. Der gesamt Wert dieses Fahrzeuges betrug zu diesem Zeitpunkt 3,5 Millionen Schilling (heute das Dreifache).

Als Nachfolger des Gefährliche Stoffe Fahrzeuges (Steyr 591/136 F) aus dem Jahre 1986 wurde im Rahmen des Austauschprogrammes vom OÖ. Landesfeuerwehrverband nach 28 Jahren am 07. Juli 2014 ein neues Gefährliche Stoffe Fahrzeug (GSF) nach Puchheim verlagert. Dabei handelt es sich um einen Mercedes Benz / Atego MB1529 / 4610 / 4x4.

Das Fahrzeug ist für Einsätze vorgesehen, bei denen Schäden für Personen und Umwelt durch aggressive Stoffe und Güter befürchtet werden müssen. Das GSF ist mit Atemschutz und mit Körperschutz der höchsten Schutzstufe ausgerüstet. Gefahrenpumpen verschiedenster Arten - meist aus Edelstahl - ermöglichen ein Umpumpen fast aller gefährlichen Chemikalien. Auffangbehälter für mehrere tausend Liter Flüssigkeit machen es möglich, den Inhalt eines Straßen- oder Schienentankfahrzeuges ohne Probleme aufnehmen zu können. Alle Pumpen und Stromversorgungsgeräte sind ex-geschützt ausgeführt. Weiters sind zahlreiche Übergangsstücke für Straßen- und Schienenfahrzeuge, ebenfalls in Edelstahl vorhanden. Ein ausklappbares Vorzelt ermöglicht es den Einsatzkräften, sich in einem geschützten Bereich umziehen zu können. Auch ein eigenes Dekozelt ist im Fahrzeug verlastet. Über eine Ladeboardwand können sechs Rollcontainer aus dem Fahrzeug leicht entnommen werden.

Seit den letzten 28 Jahren hat sich bei der Feuerwehr Puchheim im Bereich der Einsatzvorbereitung und Abwicklung sehr viel getan. Ein neues Kommandofahrzeug (KDOF) wurde als mobile Einsatzleitung aufgebaut. Ausgestattet mit Messgeräten und Gefahrstoffliteratur ist dieses Fahrzeug das Begleitfahrzeug für solche oft sehr schwierigen Einsätze. Weiters wurde das Einsatzmagazin auf Palettensystem umgestellt. So können zahlreiche zusätzliche Einsatzmittel wie Bindemittel für Straße und Gewässer, Ölschlängelleitungen, Bindevliese, Notfalltanks, Pumpen, usw. sehr rasch mittels Stapler auf das ebenfalls angeschaffte Lastfahrzeug (LAST) verladen werden. So bilden diese drei Fahrzeuge (KDOF, GSF, LAST + Gitterboxen) den Gefährliche Stoffe Zug der Freiwilligen Feuerwehr Puchheim. Bei Bedarf kann der GSF-Zug um das Wechselladefahrzeug mit Abrollbehälter Mulde mit Stapler oder Abrollbehälter Logistik erweitert werden. 
Um das Gefährliche Stoffe Fahrzeug und seine Ausrüstung sowie die notwendige Einsatztechnik und Einsatztaktik möglichst eingehend zu beherrschen, ist eine intensive Ausbildung der Einsatzmannschaften erforderlich.

Die FF Puchheim hält daher laufend theoretische und praktische Übungen ab, die vor allem bei den jüngeren Feuerwehrmännern auf großes Interesse stoßen. Weiters wurde auch in den letzten Jahren damit begonnen, speziell auf das Fahrzeug und die Thematik „Gefährliche Stoffe“ Informationsveranstaltungen für die Feuerwehren im Feuerwehrhaus Puchheim abzuhalten. Diese wurden und werden von den Feuerwehren im Bezirk Vöcklabruck und Gmunden sehr stark genutzt.

Ausrüstung